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Bericht aus Kambodscha: Pol Pot in neuem Licht
Jetzt in der Regenzeit ist Kambodscha grün, kühl und gelassen. Die Reisfelder auf den niedrigen Hügelhängen sind geflutet, die Wälder, die die alten Tempel verbergen, beinahe unpassierbar, eine rauhe See schreckt die Schwimmer ab. Es ist eine angenehme Zeit, dieses schlichte Land wieder zu besuchen: Kambodscha ist nicht übervölkert und die Kambodschaner sind nicht gierig, sondern friedlich und gelassen. Sie fischen Garnelen, Kalamares und Meerbrassen. Sie bauen Reis an, unverdorben von Herbiziden, von Hand gepflanzt, gepflegt und geerntet. Sie produzieren genug für sich selbst und auch für den Export – sicher kein Paradies, aber das Land macht unermüdlich weiter.
Der Sozialismus wird schnell demontiert: Fabriken in chinesischem Besitz stoßen T-shirts für den amerikanischen und europäischen Markt aus und stellen tausende junger kambodschanischer Mädchen an, die 80 $ im Monat verdienen. Sie werden gefeuert beim ersten Anzeichen, eine Gewerkschaft zu planen. Neureiche leben in Palästen; es gibt reichlich Lexus-Autos und den einen oder anderen Rolls-Royce. Riesige schwarze und rote, harte und wertvolle Baumstämme werden ständig zum Hafen für Holzexport transportiert, was die Wälder zerstört, aber die Händler reich macht. Es gibt viele neue Restaurants in der Hauptstadt; NGO-Mitarbeiter verdienen in einer Minute, was ein Arbeiter im Monat bekommt.
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Israel Shamir?
Ein jüdischer Bericht?
Was soll man damit?
(Nix gegen Kambodscha/ner!)
http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2011/11/01/ratselhafter-stalin/#comment-53605
Kambodscha – das Mysterium von Angkar