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Staat knackt Schließfächer

von Michael Mross

Der Überwachungsstaat schlägt weltweit zu. In der Schweiz wurde das Bankgeheimnis praktisch abgeschafft. In Deutschland befinden wir uns schon längst banktechnisch im totalen Überwachungsstaat: Behörden haben per Knopfdruck Zugang zu allen Konten. Immer mehr Kunden mieten deshalb ein Schließfach, um ihr Vermögen vor Bank und Staat in Sicherheit zu bringen. Laut einem Bericht der Frankfurter Rundschau werden jetzt sogar die Privattresore bei den Finanzinstituten knapp. Doch diese Sicherheit könnte trügerisch sein.

Die Schlinge des Staates für den Zugriff auf das Vermögen seiner Untertanen zieht sich mehr und mehr zu. In Südeuropa gibt es de facto ein Bargeldverbot. Gesetze und Bestimmungen zielen auf Schwarzgeld und nicht versteuertes Vermögen. Unter lautem Beifall des Mainstreams werden Freiheits- und Datenschutzrechte aufgelöst um vermeintliche Steuerhinterzieher, Terroristen, Geldwäscher aufzuspüren. Was liegt da näher, als in Zukunft auch die Schließfächer zu knacken?

Sind Schließfächer noch sicher?

Diese Frage kann man mit einem klaren “Nein” beantworten. Der Tag wird kommen, an dem das deutsche Finanzminsiterium per Erlass alle Schließfächer gewaltsam öffnen läßt. Die übliche Begründung: Verdacht auf Geldwäsche, Terrorismus, Steuerhinterziehung. Natürlich wird es ein “ehrliches” Angebot geben: Jeder Schließfachbesitzer kann sich melden und muss dann nachweisen, woher der Inhalt stammt und ob dieser versteuert wurde.

Nach inoffiziellen Schätzungen verbergen sich in deutschen Schließfächern zweistellige Milliardeninhalte. Ein gefundenes Fressen für die Steuereintreiber. Denn wer wird schon im Zweifelsfall nachweisen können, woher sein Geld / Gold / Juwelen stammen, wann er sie gekauft hat und wenn ja – auch versteuert? In Schließfächern lagern bekanntlich oft Jahrzehnte alte Vermögen, so dass jeder Nachweis des ordentlichen Erwerbs praktisch unmöglich ist.

GB: gewaltsame Öffnung von Schließfächern

Ein besonders spektakulärer Fall einer gewaltsamen Schließfachöffnung ereignete sich 2008 in Großbritannien. Die Behörden öffneten in einer Groß-Aktion 7000 Schließfächer gewaltsam mit dem Winkelschleifer. Begründung: Verdacht auf Geldwäsche und Schwarzgeld, welches in den Fächern gelagert sei…..
Quelle und weiter: http://www.mmnews.de/index.php/gold/10855-staat-knackt-schliessfaecher#.UFgJnGdaMVg.blogger

 

  1. Heinrich
    18. September 2012 um 10:46 | #1

    Zitat meiner Kundenvetarscherin:
    “Mit einem Beschluss müssen wir das Schliessfach öffnen”
    Soviel zum Thema Bankgeheimnis. Bunkert eure Kohle daheim. Am besten vergraben!

  2. albidus Grus
    18. September 2012 um 13:22 | #2

    Wer lesen kann ist eindeutig im Vorteil!

    Das Statut des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken, im § 6 Umfang der Einlagensicherung Abs. 10. “Ein Rechtsanspruch auf ein Eingreifen oder auf Leistungen des Einlagensicherungsfonds besteht nicht”.

    Monatsbericht der Deutschen Bundesbank, Juli 1992: Die Einlagensicherung in der Bundesrepublik Deutschland “Die Sicherungseinrichtungen greifen nicht ein im Fall einer allgemeinen Krise der Kreditwirtschaft“.

    Die Sparkasse AGB Nr. 21. Pfandrecht, Nachsicherung, Sicherheitenfreigabe
    (1) Umfang: Der Kunde räumt hiermit der Sparkasse ein Pfandrecht ein an Werten jeder Art…, Zu den erfassten Werten zählen sämtliche Sachen und Rechte jeder Art (Beispiele: Waren, Devisen, Wertpapiere einschließlich der Zins-, Renten- und Gewinnan-teilscheine, Schecks, Wechsel…). Erfasst werden auch Ansprüche des Kunden gegen der Sparkasse (z. B. aus Guthaben).

    VAG § 89 Zahlungsverbot; Herabsetzung von Leistungen (Versicherungsaufsichtsgesetz)
    (…) Alle Arten Zahlungen können zeitweilig verboten werden. (…)
    (…) Die Pflicht der Versicherungsnehmer, die Versicherungsentgelte in der bisherigen Höhe weiterzuzahlen, wird durch die Herabsetzung nicht berührt.

    VAG §125 Aufrechterhaltung der Versicherungsverträge (Versicherungsaufsichtsgesetz)
    (…) Herabsetzung der vertraglich garantierten Leistung um 5% (…)
    (…) Kündigungsverbot um den Anstieg der Vertragsauflösungen zu verhindern (…)
    (…) Übertragung des Versicherungsbestandes auf andere Unternehmen (…)
    (…) Änderung der Versicherungsbedingungen (…)
    (…) Änderung der Tarifbestimmungen (…)

  3. Zero-11
    18. September 2012 um 15:54 | #3

    LOL Schließfächer wie naiv kann man sein?

  4. 18. September 2012 um 16:21 | #4

    Bei Schließfächern kann der “Staat” schön abstauben :-)
    Von der Kohle werden sicher die neuen satanischen Wunderwaffen
    fertiggestellt, die unter den USA deponiert sind. Von irgendwas
    müssen die Sklavenarbeiter bezahlt werden.

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