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Karl Weiss: Endzeitstimmung in Euroland

Kommt jetzt der Euro-Crash?

Die Shell, ein europäischer Ölkonzern, hat alle seine Mittel, die in Staatsanleihen von Euro-Staaten angelegt waren, verkauft und davon US-Staatsanleihen gekauft. Die Börse von New York bereitet sich auf einen Euro-Crash vor. Die deutsche Bank-Tochter BHF-Bank hat alle Staatsanleihen aus angeschlagenen Euroländern verkauft. Endzeitstimmung. Was der Bürgerjournalist und viele andere vorausgesagt haben, kommt nun immer näher: Eines oder mehrere der Euro-Länder werden in den Staatsbankrott gehen und es steht offen, ob der Euro als Gemeinschaftswährung das überleben kann. Eher wahrscheinlich ist ein Euro-Crash.

Wenn die Finanzinvestoren aus Europa bereits aussteigen, ist offenbar die K… am Dampfen. Eigentlich sollte man meinen, die europäischen Superreichen müssten sich da zurückhalten, in diesem Fall z.B. die niederländische Königsfamilie, die der grösste Anteilseigner der Shell ist. Aber sie richten sich nicht danach, wieviel ein Land schuldet (Die USA schulden weit mehr als irgenein Euro-Staat), sondern nach den „Märkten“ – und die sagen, jetzt ist es Zeit, aus Euroland zu verschwinden.

Nur uns kleinen Bürgern eines Euro-Staates bleibt dieser Ausweg nicht (oder fast nicht). Wir müssen schlucken, was das Finanzkapital will und sollen auch noch das Maul halten. Ob das noch lange klappen wird?

Quelle  Text: http://www.karl-weiss-journalismus.de/

  1. Waffenstudent
    8. August 2012 um 10:55 | #1

    AUS HARTGELD:

    [09:30] Der Lohn der Angst (Existenzangst und Lohndumping)

    Die nachlassende Fähigkeit der Wirtschaft, gute Jobs zu schaffen, hängt mit der Zerstörung der Kaufkraft der Arbeitenden zusammen. Ganz besonders die der mittleren und unteren Einkommensschichten. Die Hauptursache hierfür ist eine Umgestaltung des Arbeitsmarktes seit 1970 bis heute. (…) Inflationsbereinigt ist der Mindestlohn heute um 15 % gegenüber 1979 gefallen. Viele große Industriezweige (…) wurden dereguliert, hauptsächlich auf Kosten der Arbeitnehmer. (…) Die Handelspolitik zwang US-Arbeitnehmer der unteren und mittleren Einkommen in direkte Konkurrenz zu den viel niedrigeren Löhnen im Rest der Welt …”

    In diesem Artikel wurde das Grundproblem, welches die westliche Menschheit quält gut erkannt. Der durch die Politik absichtlich herbeigeführte Kaufkraftverlust durch Inflation bricht der Gesellschaft das Genick – aber nicht nur der Gesellschaft sondern auch den Eliten.

    [09:45] Leserkommentar-DE:

    Erschwerend zum Kaufkraftverlust durch Inflation kommt noch der immer weiter ausufernde Sozialstaat hinzu, der immer größer werdende Teile des Einkommens verzehrt. Durch Jahrzehnte lange Gehirnwäsche glauben dabei die Zahler auch noch an die Notwendigkeit des Sozialstaats, weil man ihnen schon von klein auf eintrichtert, dass der Mensch als Individuum niemals Risiken selbst tragen und bedarfsgerecht absichern kann, sondern dass es hierzu eine staatliche Institution erfordert, welche mit der Gießkannenmethode für eine mittelmäßige Zwangsabsicherung gegen horrende gesetzlich Zwangsgebühr sorgt. Dass diese Institutionen die Versorgungsaufgabe gar nicht dauerhaft leisten können, wird dabei verschwiegen. Das einzigste was dabei Dauerhaft funktioniert, ist die Beitragserhebung und die Beitragserhöhung. Die Tatsache, dass jedes Individuum dabei mehr schlecht als Recht abgesichert wird, wird unter dem Wort „sozial” hingenommen. Gleichsam dehnt die Politik die Gruppe der Schutzbedürftigen immer weiter aus. Neuste Sau in diesem Schmierentheater, die Renetnversicherungspflicht für Unternehmer in Deutschland ab kommendem Jahr. Fazit, der von den Dummköpfen so hoch gelobte Sozialstaat ist im Prinzip nichts anderes als ein Asoziales perverses Konstrukt, der Leistungsbereitschaft und die Möglichkeit des Gewinns nachhaltig hemmt. Oder um es mit den Worten Churchills zu sagen:
    „Dem Kapitalismus wohnt ein Laster inne: Die Verteilung der Güter. Dem Sozialismus hingegen wohnt eine Tugend inne: Die gleichmäßige Verteilung des Elends.”

    • Votan
      8. August 2012 um 18:22 | #2

      Zitat…
      “Die nachlassende Fähigkeit der Wirtschaft, gute Jobs zu schaffen, hängt mit der Zerstörung der Kaufkraft der Arbeitenden zusammen. Ganz besonders die der mittleren und unteren Einkommensschichten”
      …..
      M.M.n. ist die fehlende Wertschätzung ECHTER Arbeit das Problem. Solange es möglich ist, durch hin & her bewegen von Geld, mittels Zins und Zinseszins, mit Geld, Geld zu verdienen, kann es keine Lösung geben! Genau das machen die Banken Weltweit exzessiv!

      Geld in sich selber ist wertlos. Geld ist hauptsächlich zum Austausch bereits geschaffener Werte in einer Arbeitsteilgen Gesellschaft entstanden! Geld ist also der Vermittler zwischen Produzent und Nutzer und zwar nur für bereits geleistete Wertschöpfung! Wird etwas mit Geld gekauft mindert es die bestehenden Werte. Daraus folgt, entweder werden neue Produkte hergestellt, für das Geld, oder der Geldwert muss aus dem System gestrichen werden. Passiert das nicht, kommt es zu Ungleichgewichten zwischen Geldmenge und Produktion. das wird als Inflation bezeichnet und ist in unserem Geldsystem allgegenwärtig!

      Was nun heute mit Geld gemacht wird ist eine Perversion, denn Geld ist zu einer WARE geworden die man kauft und verkauft mit der man in sog. Börsen Casino Wetten betreibt. Geld hat einen —WERT— zuerkannt bekommen den es nicht hat, denn es ist durch nichts gedeckt, weder EM noch Waren! Einzig und allein durch versprechen, Schulden und Glauben an die Schuldner, d.h. wenn der Bürger, also wir, nicht mehr bereit sind für eine Illusion zu buckeln und Zinsen zu erarbeiten ist Sicht im Schacht.

      Noch eine Anmerkung zur zweiten Lesermeinung über zu hohe Staatliche Sozialausgaben. Im Grunde genommen ist das richtig, allerdings ist das eine unmittelbare Folge der exponentiellen Zinslasten für die Gewinner des pervertierten Geldsystems. Es zwingt die Wirtschaft & Gesellschaft zu immer mehr Effizienz und Leistungsverdichtung bei der eine menge Menschen auf der strecke bleiben. Wenn die Sozialausgaben gestrichen werden, Reformen sind ja schon wieder im Gespräch, destabilisiert sich die Lage noch weiter. Allerdings bemerken immer mehr wenn das Lügen-Schiff absäuft sind auch die Luxusdecks dabei;-(

      PS.: Die Sozialausgaben sind im Vergleich zur Zinslast des Staates wie der Tropfen im Meer! Aber immer gut genug zum spalten der Gesellschaft

  2. 8. August 2012 um 14:22 | #3

    Reblogged this on Haunebu7's Blog .

    • Larry Summers
      8. August 2012 um 14:38 | #4

      @ haunebu7

      Nichts für ungut, aber warum schreibst Du in englischer Sprache, wenn Du doch einen Blog betreibst, der -wie es zumindest der Name suggeriert- sich mit deutschen Themen beschäftigt?

      • VrilAdler
        8. August 2012 um 14:42 | #5

        @ Larry: Das ist ne automatisch generierte Meldung von wordpress sobald ein anderer wordpress-blogger den Artikel “reposted”.

  3. 01
    8. August 2012 um 14:41 | #6

    Karl Weiss?

  4. Thulkraft
    8. August 2012 um 15:02 | #7

    Wechselwirkungen zwischen Parasit und Wirt, Entstehung der Parasitologie …
    Karl Weiss………… Walter K. Eichelburg……. ;-)

    http://wahrheitfuerdeutschland.info/comtodate/News?category=2&oF=publishDate&oD=asc&p=28

  5. 8. August 2012 um 23:29 | #8

    Reblogged this on Wissenschaft3000 ~ science3000.

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