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Am Ende kommen die Währungsreformen: “Next exit no escape”

Michael von Prollius

Als Bürger frage ich mich: „Wie wird sich meine Lebenssituation in den nächsten Jahren finanziell entwickeln?“ Nach den Beschlüssen des denkwürdigen Freitag, 29. Juni 2012 dreht sich für mich unverändert alles um die Frage, ob es einen Weg aus der Euro-Misere gibt. Im Raum steht gerade nach der Billigung von „Fiskalpakt“ und ESM der mögliche Systemkollaps. Warum ist das der Fall?

  1. Die Masse der Großbanken ist eigentlich insolvent. Das Verhältnis zwischen Eigenkapital und Verbindlichkeiten ist bizarr, bei der Deutschen Bank stehen beispielsweise einem Eigenkapital in Höhe von 53,39 Milliarden Euro Gesamtverbindlichkeiten in Höhe von 2.109,443 Milliarden Euro gegenüber (2011). Die Situation in Griechenland und Spanien ist viel schlechter, weil die Masse des Bankensystems auch praktisch insolvent ist und kaum noch Kredite auf Märkten bekommt. In Griechenland garantiert die bankrotte Regierung insolventen Banken die Fortführung ihrer Geschäftstätigkeit.
  2. Die Masse der europäischen Staaten ist praktisch überschuldet. Die ausgewiesene Staatsschuld lag im EU-Durchschnitt 2011 bei 87,2% des BIP. Mit Ausnahme von Finnland liegen alle Länder über der in Maastricht festgelegten Schuldengrenze von 60% des BIP. 2011 haben vier Mitgliedstaaten die Schuldengrenze von 100 % des BIP überschritten (Italien, Portugal, Griechenland und Irland). In Deutschland beträgt die Verschuldung rund 2,1 Billionen Euro, einschließlich der impliziten Verschuldung sogar 5,7 Billionen Euro oder 230%. Noch können sich Staaten zu höheren Zinsen verschulden, aber ohne Umkehr der Verschuldungspolitik ist das Ende absehbar.
  3. Die Bilanzsumme der Großbanken übersteigt das Bruttoinlandsprodukt von Staaten. Schon die Bilanzsumme der Deutschen Bank ist mit 2,164 Billionen Euro so hoch wie das BIP Deutschlands. Die Großbanken sind zudem untereinander verflochten, was bei einer Insolvenz de jure zu einer Kettenreaktion führen kann und zu einem Zusammenbruch des gesamten Bankensystems. Die Großbanken sind mit den überschuldeten Staaten schon über deren Staatsanleihen verflochten, ein Staatsbankrott kann eine Bankinsolvenz nach sich ziehen. Schließlich sind auch Großkonzerne mit Banken personell und finanziell verflochten…..

Quelle Text und komplett: http://www.misesinfo.org/?p=2473

  1. KHS
    15. Juli 2012 um 08:41 | #1

    Die Lunte brennt bereits am ende der Zündschnur:
    http://www.godmode-trader.de/nachricht/Krieg-in-Europa,a2875650.html

  2. KHS
  3. Dieter
    15. Juli 2012 um 10:49 | #3

    Banken und Moral
    http://fdp-bw.de/fdpbwblogs/haecker/
    Ein verschlüsselter Aufruf zur Revolution in der Zeit – Wenn die Gierigen die Demokratie ruinieren

    • randfigur
      15. Juli 2012 um 22:05 | #4

      Ach Gottchen, die Bürger.

  4. Dieter
    15. Juli 2012 um 11:02 | #5

    ESM-Chef widerspricht Schäuble – Das deutsche Haftungsrisiko größer als von der Bundesregierung dargestellt
    http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=259630

    • randfigur
      15. Juli 2012 um 22:05 | #6

      Pff, sowieso… den Kernpunkt finde ich ja “Forderung unbekannter Größe zahlbar innert 7 Tagen”, damit kann man den kompletten Staatshaushalt zum Kippen bringen.

  5. Dieter
    15. Juli 2012 um 11:05 | #7
    • randfigur
      15. Juli 2012 um 13:45 | #8

      Ich könnte mir vorstellen, daß neue Nationalwährungspapierchen inzwischen in so ziemlich allen Euroländern gedruckt irgendwo eingelagert sind, für den Fall, daß innerhalb der nächsten 6 Monate bis 3 Jahre doch noch diese Reißleine gezogen werden muß. Sehe aber einstweilen nicht, daß das viel helfen wird.

  6. 15. Juli 2012 um 13:09 | #9

    Reblogged this on Gerswind.

  7. 15. Juli 2012 um 13:24 | #10

  8. 15. Juli 2012 um 14:01 | #12

    Hallo alle Zusammen ,

    Lasst uns auf die Frauen hören.

    Annett eine Rose für mein Deutschland

    Gruß Neo

  9. KHS
    15. Juli 2012 um 14:04 | #13

    KZ für Lebensmittel in Brandenburg …….hoffentlich werden die nicht alle vergast…..

    http://www.morgenpost.de/politik/article108293780/Brandenburgs-geheimes-Lebensmittellager-fuer-den-Krisenfall.html

    • randfigur
      15. Juli 2012 um 22:03 | #14

      Ach schau an, gibts sowas also doch noch, so sehr bröslig die BRDDR ja ist… ich kannte derlei als “Senatsreserve” in West-Berlin, ab und an kamen dann auch Sachen kurz vor Haltbarkeitsende in die Geschäfte.

    • 15. Juli 2012 um 23:04 | #15

      oh, oh, die BRDlinge haben schon eine Vorahnung.
      Das gefällt mir aber garnicht. Ich werd dann auch mal
      ein kleines Lebensmittellager vorbereiten.

      • gerlicht
        16. Juli 2012 um 22:58 | #16

        Diese Getreidereserven sind nichts Neues .
        So eine eiserne Reserve hat jedes Land selbst die Ärmsten.

        Das gab es schon vor der BRD .

        Das Deutsche Reich hat immer genug Reserven damit nicht alle verhungern müssen .

        Wohl gemerkt das ist EIGENTLICH das Eigentum des Deutschen Reiches … Die BRD hats nur weiter geführt .

  10. randfigur
    15. Juli 2012 um 22:07 | #17

    Wäh dieser Flugverkehr hier… is doch irgendwie abartig.

  11. Blaue Magnetische Nacht
    15. Juli 2012 um 22:35 | #18

    Hier was ich schon seit einiger Zeit predige. So wirds kommen…….

    “Der endgültige Vaterlandsverrat”

    http://www.bullionaer.de/ziemann.php/goldnews/20120713Der_endgueltige_Vaterlandsverrat.htm/XTCsid/ee16e24a24a1bc1db1d7a852ece2eb11

    • Ostfront
      15. Juli 2012 um 23:45 | #19

      is doch irgendwie abartig……….ESM………Europäischer Selbstmord Mechanismus

      “Der endgültige Vaterlandsverrat”
      Auszug:
      (………)Der endgültige Vaterlandsverrat ist nämlich noch ausständig und der EUR, die Rettungen waren nur die Aufwärmübung. Der endgültige Vaterlandsverrat im Wirtschaftskrieg besteht darin, das eigene Volk brutal zu haircutten zu einem Zeitpunkt, wo andere FIAT-Währungen (noch) leben. Dadurch entsteht ein Zeitfenster, in welchem sich die Drucker dieser anderen FIAT-Gelder willkürlich Sachwerte auf deutschem Boden mit $, GBP … kaufen können und das Land übernehmen. Erst dann gehen deren Währungen unter, die Sachwerte sind weg und der dann kommende Goldstandard konserviert das dann für 60+ Jahre. Erst dann haben die Brutusse ihr Werk getan.(………)

      Brutusse ? Da war doch mal was…….mit nen Messer glaub ich

      • Blaue Magnetische Nacht
        16. Juli 2012 um 01:20 | #20

        Meinst Du das hier?

        Auszug:
        die SPD.
        Soll sich die Geschichte wiederholen: erst als Tragödie, jetzt als Farce?
        Daß Lafontaine für seine Wiederkehr Bedingungen stellt, ist nur normal, wenn man die hinterhältigen Attacken von Bartsch und Co. Wer will ständig Politik betreiben, wenn die Brutusse hinter Lafontaines Rücken ihre Messer wetzen……

        http://www.jungewelt.de/aktuell/rubrik/leserbriefe.php?letterId=24141

      • frei
        16. Juli 2012 um 21:03 | #21

        Brutus ist der, der das Messer in Cäsar einführte…

        Brutusse = Mehrzahl von Brutus

      • frei
        16. Juli 2012 um 21:13 | #22

        Zitat:
        “…das eigene Volk brutal zu haircutten zu einem Zeitpunkt, wo andere FIAT-Währungen (noch) leben…”

        Siehe immer dort wo Inflation ist, auch in Deutschland damals…

        Billig Aktien und Sachwerte kaufen, danach neues teures Geld einführen…

        In den USA damals:
        schwarzer Freitag (künstliche Inszenierung),
        Aktien fielen ins bodenlose, viele hatten Angst und verkauften, viele mußten aber verkaufen, da sie ihre Konten/Tagesgeldkonten ausgleichen mußten und schon hatten einige Wissende sehr sehr viele Aktien billig gekauft, teilweise dadurch ganze Unternehmen erworben und viele Andere waren ihre Papiere zu Ramschpreisen los…

        Da heutiger Aktienhandel über Computer läuft geht das noch viel besser, da die Computer bei fallenden Kursen meist von ganz allein die Aktien verkaufen, Wissende aber ihre Depots auf billig Kauf eingestellt haben…

  12. Ostfront
    15. Juli 2012 um 23:03 | #23

    Als Subjekt minderen Rechts brauch ich mich nicht mehr zu fragen: Wie wird sich meine Lebenssituation in den nächsten paar Tagen finanziell entwickeln? Diese Frage beantwortet mir gerade der nette Jobcenterscheinbeamte sehr freundlich mit einen maschinell erstellten Schreiben (ohne Unterschrift). Er meint ich brauche kein Geld mehr,weil ich meiner Meldepflicht nicht nachgekommen bin. Hier greift die Salamitaktik, Scheibchenweise immer weniger,und weniger……bis das Subjekt minderen Rechts( also ich) weinend um Gnade fleht. Na ja ,Herr Volksvernichter…. wir hätten Freunde werden können
    aber soo….. nee.. da seh ich schwarz…….mit der Freundschaft.

    Revolution…….. wäre nicht schlecht

  13. 15. Juli 2012 um 23:56 | #24

    wenn mehrfachlinks moderiert werden, gibt es einen hoffnungsschein^^

  14. albidus Grus
    16. Juli 2012 um 10:06 | #25

    Wenn der Euro vor allem etwas für Deutschland gebracht haben soll, warum ist dann hier die Armut so hoch gestiegen und viele tausend Kinder Rentner Obdachlose, Arbeitslose und Niedrigverdiener werden über Tafeln versorgt, WARUM?

    Bei dem Euro-Krisenfonds ESM und den Fiskalpakt ist der Pfusch der Politik überdeutlich sichtbar geworden, die Politiker haben vor Gericht “den Offenbarungseid” abgelegt. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble ist ein sozialer Selbstmordattentäter, ihm ist Europa wichtiger als Deutschland, sein Rechtsstaat, seine Demokratie und sein sozialer Wohlstand.

    Ein ehrlichen Politikern hat vor dem BVerfG bei der ersten Anhörung am 10.07.2012 ausgesagt: “Hohes Gericht glauben sie doch nicht das deutsche Abgeordnete Einfluss auf die Texte haben die man ihnen vorlegt, wir haben eigentlich nur die Wahl zu unterschreiben oder zurückzuweisen und die wenigsten trauen sich so etwas zurückzuweisen”.

    Die ökonomischen Gesetze haben sich in der ganzen Geld und Weltgeschichte immer als die Stärkeren erwiesen. Eine Politik gegen die ökonomischen Gesetze, ist zum Scheitern verurteilt.

    In der Währung sieht jedes Volk was es leistet und was es ist.

    Mit dem ESM entsteht nicht nur Europas größte Bank, ihr Eigenkapital von 700 Milliarden übertrifft das der EZB um das 130fache, das der Bundesbank um das 70fache, das der Deutschen Bank um das 13fache, sondern der Welt. Frei nach Hamlet: Wenn es schon Wahnsinn ist, so hat er Größe, aber keine Methode. Der neue Euro-Schuldenverwalter (geplantes Ankaufsvolumen 500 Milliarden Euro) kontrolliert nicht, sondern sprengt den europäischen Finanzmarkt; sein Volumen von 1,2 Billionen Euro (700 plus 500) bringt er entweder nie auf, oder er blockiert den europäischen Finanzmarkt für alle anderen staatlichen und/oder kommerziellen Nutzer. Das sich vereinigende Europa, das als marktwirtschaftliches Projekt begann, wird über den Euro und seine Rettung zur dirigistisch und sozialistisch gesteuerten Schuldenverwaltung.

  15. 16. Juli 2012 um 21:14 | #26

    Bin mal gespannt wie man dieses Thema reformieren will.

    • gerlicht
      16. Juli 2012 um 23:22 | #27

      Ganz einfach ,,,

      wir sollten aufhören zu kriechen .

  16. gerlicht
    16. Juli 2012 um 23:26 | #28

    Und ich hör schon die Rufe ^^
    “hör auf mit deinen Haßreden” Und dann werd ich sagen wieso ??
    Ich hab keine Angst .
    Da wirst schon sehen was davon hast !!!

    RISCHTISCH denn dann werde ich feststellen das die mir weh tun können.. und nu ??

  17. Dieter
    18. Juli 2012 um 14:29 | #29

    FDP-Experte – D-Mark soll zweite Währung werden
    Jürgen Koppelin, FDP-Obmann im Haushaltsausschuss des Bundestages, will die D-Mark wieder einführen – und den Euro als Exportwährung behalten. Auch die Griechen könnten ihre Drachme zurückbekommen. Der FDP-Politiker Jürgen Koppelin schlägt…
    http://www.finanzen100.de/nachrichten/artikel/fdp-experte-d-mark-soll-zweite-waehrung-werden_H2140726321_2-1-1349766321985229247/

  18. Dieter
    18. Juli 2012 um 14:31 | #30

    Nächstenliebe ein Fremdwort Wake News Radio 19 07 2012
    Ankündigung auf YouTube:

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